José Antonio Abreu

Engagiert für die Kinder und Jugendlichen Venezuelas

Engagiert für die Kinder und Jugendlichen Venezuelas

          José Antonio Abreu

Zusammen mit vielen Menschen weltweit gedenken wir unserem Schirmherrn der ISWI 2013 José Antonio Abreu aus Venezuela. Als Komponist, Politiker und Aktivist gründete er das nationale System der Jugend- und Kinderorchester von Venezuela “El Sistema”, dessen Ziel es ist, mit Hilfe der Musik Kinder von der Straße zu holen und ihnen in einer gewaltfreien Umgebung eine sorgenfreie Entwicklung zu ermöglichen und eine Zukunftsperspektive zu geben. „El Sistema“ schaffte es damit, nicht nur lokal zu helfen, sondern die Gesellschaft in Venezuela positiv zu beeinflussen und weltweit Wirkung zu entfalten, wofür José Antonio Abreu mit zahlreichen Ehrungen wie dem alternativen Nobelpreis bedacht wurde. Durch sein Engagement und Talent half er tausenden von Jugendlichen ihren Weg zu finden und die Gesellschaft nachhaltig zu verändern.
Im Rahmen der ISWI 2013 unterstützte er uns durch Kontakte und Hinweise und sandte uns einen seinen ersten Schüler und Gründungsmitglied von „El Sistema“, der heute einer der berühmtesten Pianisten Lateinamerikas ist, um im Rahmen der Eröffnungsfeier an seiner statt ein inspirierendes Grußwort an die Teilnehmenden der ISWI 2013 zu richten.
Aus diesen Gründen erinnern wir an ihn als eine herausragende Persönlichkeit, deren Erbe in Form des Orchesternetzwerks hoffentlich noch lange erhalten bleiben und Nachahmer finden wird.

Interkultureller Abend – Vietnam

Kommt heute ab 20:00 Uhr zum bi-club um die Kultur Vietnams kennen zu lernen. Zu essen gibt es:

Menü 1: Bún chả (Reisnudeln, gegrilltes Schweinehackfleisch) mit Nem (Frühlingsrollen)

Menü 2 vegetarisch: Bún chả chay (Reisnudeln, Tofu) mit Nem chay (Frühlingsrollen)

Dessert: Chè hoa cau (Mungbohnenpudding mit Kokosnuss)

Nach dem Essen könnt ihr euch noch auf einen Vortrag und eine musikalische Darbietung freuen.

Fluchtgrund Afghanistan – Ursachen und Gründe des Konflikts

Fluchtgrund Afghanistan – Ursachen und Hintergründe des Konflikts

Es wird viel über afghanische Geflüchtete in Deutschland berichtet, doch die Ursachen und Hintergründe des Konfliktes in Afghanistan, die Fluchtgründe vieler Menschen werden kaum beleuchtet. Daher lädt das Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerk beim ISWI e.V. zu einem spannenden Vortrag und anschließender Diskussion mit Emran Feroz ein, der über genau diese Aspekte ausführlich und anschaulich berichten wird.

Der Vortrag findet am kommenden Donnerstag, dem 18. Januar 2018, um 19 Uhr im Seminarraum 201 des Humboldtbaus (Gustav-Kirchhoff-Platz 1) an der TU Ilmenau statt. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Ferozs Eltern stammen aus Afghanistan und flohen vor den sowjetischen Besatzungstruppen nach Österreich. Er selbst studierte in Tübingen Politologie und Islamwissenschaften und arbeitet heute als freier Journalist mit Fokus auf Zentralasien und Nahost, unter anderem für Die Zeit, taz. die tageszeitung, Aljazeera und New York Times. Er berichtet regelmäßig über und vor allem aus Afghanistan. Ein Schwerpunkt seiner journalistischen Tätigkeit liegt auf dem US-amerikanischen Drohnenkrieg. So ist er auch Initiator des „Drone Memorial“, einer virtuellen Gedenkstätte für zivile Drohnenopfer, denen er Gesicht und Namen und somit ihre Würde wiedergibt.

In diesem Zusammenhang macht das Netzwerk auch noch einmal auf die aktuelle Fotoausstellung „Through Refugees Eyes“ im Saal III der Mensa Ehrenberg aufmerksam. Dort sind seit dem 18. Dezember 2017 die Fotos des syrischen Geflüchteten Abdulazez Dukhan zu sehen. Durch die Augen eines Geflüchteten werden in dieser Ausstellung Einblicke in das Leben in den Camps in Griechenland gewährt. Seit dem Sommer 2015 sind über eine Million Menschen in Griechenland angekommen. Diese Menschen machten sich auf die Suche nach einer sicheren Zukunft. Über 60.000 sind immer noch auf der Suche – warten immer noch in Griechenland auf ein Weiterkommen. Die schutzbedürftigen Menschen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und vielen anderen Ländern leben hier in von der Regierung bereitgestellten Camps, Containersiedlungen oder Wohnungen, aber auch in besetzten Häusern oder auf der Straße. Einer von ihnen war Abdulazez Dukhan, der sein Heimatland Syrien im Alter von 17 Jahren verließ. Über ein Jahr verbrachte der junge Mann in verschiedenen Camps in Griechenland, bis er schließlich im April 2017 durch ein Umvertilungsprogramm der EU nach Belgien kam.

Die Ausstellung wird noch bis zum 28. Februar 2018 in der Mensa Ehrenberg zu sehen sein, danach tourt sie weiter durch das Studierendenwerk Thüringen und wird in den Mensen in Erfurt, Weimar und Jena zu sehen sein. Die Ausstellung wurde erstellt und wird gefödert durch das DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

Der Referent Emran Feroz

Mehr Info: https://www.facebook.com/events/595945417403610/

Kitchen Run am 25. Januar

Registrierung bis zum 19. Januar 2018 unter kitchen-run.iswi.org

Am 25. Januar veranstalten wir wieder das Kitchen Run. Hierbei geht es darum in wechselnder Gesellschaft und an wechselnden Orten ein 3-Gänge-Menü zu sich zu nehmen. Interessierte melden sich in 2er-Teams bis zum 19.1.2017 um 17:00 Uhr hier an. Danach wird den Teams jeweils ein Gang zum Zubereiten zugelost.

Am Abend selbst bereiten die Teams die ihnen zugeteilten Gerichte vor, die es dann bei ihnen geben wird. Für die jeweils anderen Gänge „rennen“ die Teams durch Ilmenau und essen bei anderen Teams. Die Konstellation der Teams ändert sich bei jedem Gang, so dass man an dem Abend 6 andere Teams kennenlernt.