20.05. – Digitale Emanzipation

Elektronische Massenüberwachung von Telefonaten und E-Mail Verkehr, Vorratsdatenspeicherung und Wirtschaftsspionage. Nachrichten über den Diebstahl und Handel mit persönlichen Informationen sind keine Seltenheit. Spätestens durch die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden über die Machenschaften der National Security Agency (NSA) ist uns bewusst geworden, dass der Schutz von persönlichen Informationen nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf. Ist das Briefgeheimnis nur ein Relikt aus vergangenen Zeiten oder haben wir auch in Zeiten moderner Kommunikationswege ein Anrecht darauf? Wie kann und muss die Regierung unseren Information- und Kommunikationsverkehr schützen? Wo müssen wir selber aktiv werden?

Am kommenden Dienstag, dem 20. Mai 2014, lädt der ISWI e.V. im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft“ von 19:00 -21:00 Uhr zum Vortrag von Katharina Spiel in den Hörsaal 2 im Mehrzweckgebäude 1, Ehrenbergstraße 45, ein. Sie studiert Computer Science and Media im Master an der Bauhaus-Universität Weimar mit den Schwerpunkten Wahrnehmungsforschung, HCI, Technikphilosophie und Kryptographie. Seit 2006 ist sie in der Selbstverwaltung der Hochschule aktiv. Seit 2009 gehört sie dem Weimarer Stadtrat an und seit 2012 ist sie Fraktionsvorsitzende der grünen Fraktion.

Der Vortrag geht über die Aufarbeitung des reinen NSA Skandals hinaus und spricht auch Bürgerrechte an. Welche gibt es und warum sind sie gerade in der heutigen Zeit von besonderer Bedeutung? Wie kann ich mich selber schützen oder bin ich der Überwachung hilflos ausgeliefert?

Handout zum Vortrag ‚Digitale Emanzipation‘